
Beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Eschborn bei Frankfurt am Main sagte Merz, die transatlantischen Beziehungen hätten sich verändert. Er bedauere das.
Angesichts der globalen Umbrüche sprach der Kanzler von einem Epochenbruch. Derzeit sei eine Welt zu erleben, in der sich wieder Großmächte herausbildeten, die nicht Regeln einhielten, sondern Machtpolitik ausübten.
Wenn die Europäer geschlossen und entschlossen handelten, dann könnten sie auf der Welt etwas bewirken, betonte Merz. Er sehe einen Weg für ein souveränes, friedliches und ökonomisch prosperierendes Europa. Deutschland komme dabei eine zentrale Rolle zu.
Neben mehr Souveränität und Unabhängigkeit sei eine große Aufgabe, dass Europa aus eigener Kraft verteidigungsfähig werden müsse. Außerdem müssten die Standortbedingungen für die europäische Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig werden.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
