
Nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident Costa im Bundeskanzleramt sagte Merz, die Vorschläge müssten um mehrere hundert Milliarden Euro gekürzt werden. Er betonte auch die Notwendigkeit von Reformen. Mit einem Haushalt des 20. Jahrhunderts könne man die Probleme des 21. Jahrhunderts nicht lösen.
Die Europäische Kommission schlägt einen Finanzrahmen für 2028 bis 2034 von rund 1,76 Billionen Euro vor. Merz und den Regierungschefs von Österreich, Schweden, Dänemark, Finnland und den Niederlanden ist das zu viel.
Ratspräsident Costa reist derzeit in die Hauptstädte der Mitgliedsstaaten, um sich die nationalen Sichtweisen und Forderungen genauer anzuhören und die Verhandlungen voranzubringen.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
