
Er sagte bei einer Veranstaltung des Außenhandelsverbands BGA, für viele Menschen, die täglich das Auto brauchten, sei eine Belastungsgrenze erreicht. Er sei der Meinung, dass man handeln müsse. Das genaue Instrumentarium stehe noch nicht fest, sagte der Kanzler weiter. Es gebe dazu einen engen Austausch in der Bundesregierung und mit den Ländern. "Sehr bald" werde ein Vorschlag vorliegen.
Mit Blick auf Vorwürfe, dass die Mineralölkonzerne von der Krise profitieren würden, verwies Merz auf das Bundeskartellamt. Die Behörde sei bereits mit einer entsprechenden Missbrauchsaufsicht ausgestattet, um auf Preistreiberei zu reagieren. Aus der Perspektive der Verbraucher sei aber zu sehen, dass das nicht reiche.
Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
