Bundesregierung
Merz stellt Entlastungen von hohen Spritpreisen in Aussicht - Noch keine konkreten Vorschläge

Angesichts der hohen Spritpreise hat Bundeskanzler Merz Entlastungen für die Bürger in Aussicht gestellt.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Unternehmertag des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA).
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Unternehmertag des Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA). (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
    Merz sagte bei einer Veranstaltung des Außenhandelsverbands BGA, für viele Menschen, die täglich das Auto brauchten, sei eine Grenze erreicht. Das genaue Instrumentarium stehe noch nicht fest. "Sehr bald" werde ein Vorschlag vorliegen. Auch Bundesfinanzminister Klingbeil von der SPD erklärte, die Belastung durch die hohen Preise müsse reduziert werden.
    Von Seiten der Sozialdemokraten kam zuletzt die Forderung nach einem Spritpreisdeckel, was vom Koalitionspartner Union aber skeptisch gesehen wird.
    Der CDU-Politiker Steineke forderte im Handelsblatt eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf das europäische Mindestmaß. Von Wirtschaftsministerin Reiche, ebenfalls CDU, stammt der Vorschlag, bestimmte Bevölkerungsgruppen gezielt über Direktzahlungen zu entlasten.
    Die AfD forderte eine dauerhafte Senkung der Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe.
    Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.