
Beide nahmen am Abend in Berlin an einem Treffen des konservativen Flügels der SPD-Bundestagsfraktion, dem sogenannten Seeheimer Kreis, teil. CDU-Chef Merz betonte, man wolle gemeinsam Erfolge erreichen und sei daher jetzt aufgerufen, das zu tun. Der SPD-Parteivorsitzende Klingbeil warnte, der größte Gefallen, den man rechtsextremen Hetzern tun könne, wäre, wenn die Koalition durch sie unter Druck gerate. Beide erklärten, die Reformvorhaben umsetzen zu wollen. Aus SPD-Reihen war zuvor gefordert worden, zum Beispiel über die Rentenpläne noch einmal zu debattieren.
Merz hatte nach der Wahl in Sachsen-Anhalt mitgeteilt, er sei erschüttert über den Sieg der AfD. Man dürfe nicht zur Tagesordnung übergehen. Die CDU musste eine Halbierung ihres Wahlergebnisses hinnehmen. Die AfD erreichte fast die absolute Mehrheit.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
