Schwarz-rote Koalition
Merz weist SPD-Steuer-Forderungen zurück

Bundeskanzler Merz hat Forderungen des Koalitionspartners ‌SPD nach Steuererhöhungen für Besserverdienende ⁠eine ⁠Absage erteilt.

    Das Bild zeigt Friedrich Merz auf einer Pressekonferenz, im Hintergrund ist eine deutsche und daneben eine europäische Flagge zu sehen.
    "Die Zitrine ist ausgequetscht": Bundeskanzler Merz (Kay Nietfeld/dpa)
    Die Gesamtbelastung für hohe Einkommen inklusive Abgaben liege inzwischen bei fast 50 ⁠Prozent, sagte der CDU-Vorsitzende dem Podcast "Machtwechsel". Mehr ⁠gehe nun ⁠wirklich nicht. Wörtlich fügte der Kanzler hinzu: "Die Zitrone ist ziemlich ausgequetscht". Das gelte auch für viele Mittelstands-Unternehmen, die als Personengesellschaften ebenfalls Einkommenssteuer zahlen müssten. Die CDU will auf ihrem Bundesparteitag über einen flacheren Verlauf der Tarifkurve beraten, durch den alle Einkommen entlastet werden sollen. Dafür soll der Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Brutto greifen.
    Die SPD will dagegen vor allem kleine sowie mittlere Einkommen entlasten und im Gegenzug den Spitzensteuersatz weiter anheben.
    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.