Münchner Sicherheitskonferenz
Merz will Neustart der transatlantischen Beziehungen mit den USA

Bundeskanzler Merz hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz für einen Neustart der transatlantischen Beziehungen geworben.

    Bundeskanzler Merz steht an einem Rednerpult mit dem Logo der Münchner Sicherheitskonferenz.
    Bundeskanzler Merz hält seine Grundsatzrede bei der Münchner Sicherheitskonferenz. (picture alliance / BMZ / photothek.de / Thomas Koehler)
    In einer außenpolitischen Grundsatzrede sagte Merz, diesseits und jenseits des Atlantiks müsse man zu dem Schluss kommen, dass man gemeinsam stärker sei. Er könne sich etwa einen starken europäischen Pfeiler bei der nuklearen Abschreckung der NATO vorstellen. Erste Gespräche darüber habe er mit dem französischen Präsidenten Macron aufgenommen, erklärte Merz.
    Merz betonte, man glaube in Europa weder an den Kulturkampf der MAGA-Bewegung von US-Präsident Trump noch an eine Politik der Zölle oder an den Austritt aus internationalen Verträgen und Organisationen. Im Anschluss an seine Rede traf Merz US-Außenminister Rubio, der die amerikanische Delegation bei der Sicherheitskonferenz anführt.
    Bis Sonntag werden dort mehr als 60 Staats- und Regierungschefs zu Gesprächen über globale Konflikte erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.