Wirtschaft & Soziales
Meta stimmt weitreichenden Änderungen beim Jugendschutz in den USA zu

Die Social-Media-Plattformen des Digitalkonzerns Meta werden sich in den USA für Kinder und Jugendliche grundlegend verändern.

    Ein Smartphone mit der Aufschrift Meta
    Meta wird weitere Änderungen im Jugendschutz vornehmen. (picture alliance I dpa tmn | Laura Ludwig)
    In einem Prozess, den zahlreiche US-Bundesstaaten Mitte August gegen das Unternehmen angestrengt hatten, einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich.
    Meta zahlt eine Strafe von knapp 17 Milliarden US-Dollar, die die Bundesstaaten für den Schutz der psychischen Gesundheit von Jugendlichen ausgeben können. Darüber hinaus stimmt das Unternehmen grundlegenden Änderungen beim Jugendschutz zu.
    Künftig sollen Minderjährige zum Beispiel bei Facebook und Instagram insgesamt nur noch für zwei Stunden pro Tag online sein dürfen. Von Mitternacht bis sechs Uhr morgens soll die Nutzung für unter 18-Jährige ebenfalls blockiert sein. Während der Schulzeiten und nachts sollen Minderjährige keine Benachrichtigungen der Apps mehr erhalten.
    In dem Prozess wurde Meta vorgeworfen, seine sozialen Netzwerke gezielt so gestaltet zu haben, dass sie Minderjährige abhängig machen. Der Konzern wies die Vorwürfe zurück
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.