
Im Rahmen der Einigung zahlt der Konzern 16,7 Milliarden Dollar an die Bundesstaaten. Mit dem Vergleich entgeht das Unternehmen einem Prozess. 29 Bundesstaaten hatten dem Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp vor einem Bundesgericht in Kalifornien vorgeworfen, seine sozialen Netzwerke gezielt so gestaltet zu haben, dass sie Minderjährige abhängig machen. Der Konzern wies auch bei der Einigung die Vorwürfe zurück.
Der Generalstaatsanwalt von Virgina, Jones, erklärte, Meta habe die Öffentlichkeit bewusst jahrelang über die süchtig machenden und schädlichen Designs getäuscht, die verheerende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen hatten. Der Vergleich werde diesen gefährlichen Praktiken ein Ende setzen und sinnvolle Abhilfe schaffen, um Kinder vor Online-Gefahren zu schützen.
Mehrere Gerichtsverfahren gegen Meta
Meta hatte zuletzt mehrere empfindliche Niederlagen vor US-Gerichten hinnehmen müssen. So soll der Konzern nach einer Gerichtsentscheidung im Bundesstaat New Mexico mehr als eine halbe Milliarde Dollar für Hilfen an Kinder zahlen, die durch Nutzung sozialer Medien Schaden genommen haben.
Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
