Hilfslieferungen
Mexiko verschifft mehr als 800 Tonnen Güter nach Kuba

Die mexikanische Marine hat zwei Schiffe mit hunderten Tonnen Hilfsgütern nach Kuba entsandt.

    Straßenszene in Kubas Hauptstadt Havanna: Ein alter Mann im Gespräch mit einer alten Frau, die hinter einem vergitterten Fenster sitzt.
    Kubas Menschen leiden schon lange unter großen wirtschaftlichen Problemen. (picture alliance / imageBROKER / Bernd Georg Schwemmle)
    An Bord seien Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Fleisch, Fisch, Milchprodukte und auch Hygieneartikel. Weitere Güter seien versandbereit. Nach Angaben der mexikanischen Regierung geht es dabei auch um humanistische Werte und um Solidarität mit Kuba. Präsidentin Sheinbaum hatte zuvor versprochen, auch die Wiederaufnahme des Exports von Erdöl zu klären.
    Vor rund zwei Wochen hatte US-Präsident Trump Kuba zu einer - Zitat - "außergewöhnlichen Bedrohung“ für die Sicherheit der Vereinigten Staaten erklärt. Kurz darauf drohte seine Regierung anderen Ländern mit Strafzöllen, sollten sie Erdöl an Kuba liefern. Dies führt gegenwärtig zu gravierenden Engpässen in der Treibstoffversorgung und in der Energieversorgung.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.