
Besonders stark legten die Mieten demnach in Großstädten zu. Köln verzeichnet mit 7,9 Prozent den größten Zuwachs. Danach folgen Hamburg mit 5,5 und Leipzig mit 5,4 Prozent. Moderater war der Anstieg den Angaben zufolge etwa in Frankfurt am Main mit 2,9 Prozent sowie in Berlin mit 1,0 Prozent. Zugleich fehlten Angebote. Bundesweit würden knapp zwölf Prozent weniger Mietwohnungen inseriert, hieß es. In Hamburg habe sich das Mietangebot mit minus 57 Prozent mehr als halbiert, in Frankfurt am Main wurden 43 Prozent weniger Wohnungen inseriert und in Leipzig 40 Prozent.
Auch Immobilien zum Kauf werden teurer
Gestiegen sind laut der Studie auch die Kaufpreise für Wohnimmobilien; Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich bundesweit jeweils um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Angebot sei seit der Zinswende Anfang 2022 aber deutlich gestiegen. Es stünden bundesweit fast doppelt so viele Eigentumswohnungen und rund 140 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser zum Verkauf als damals. Das liege allerdings an den höheren Finanzierungskosten, an denen mehr Kaufwillige als vorher scheiterten.
Diese Nachricht wurde am 20.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
