
Nach Angaben der irischen Ratspräsidentschaft soll in der Videokonferenz über Konsequenzen aus den Ereignissen beraten werden. Die Sitzung hatten die Staats- und Regierungschefs von 22 EU-Mitgliedstaaten in einem gemeinsamen Schreiben gefordert, darunter Bundeskanzler Merz. Darin heißt es, es solle darum gehen, massenhafte und unkontrollierte Grenzübertritte künftig zu verhindern. Die Ereignisse in Ceuta hatten zu diplomatischen Spannungen zwischen Spanien und anderen EU-Ländern geführt.
Der Vorsitzende der Linkspartei, Pantisano, forderte von den EU-Staaten Solidarität mit Spanien. Die AfD-Vorsitzende Weidel hatte die Regierung in Madrid aufgefordert, alles zu tun, um die Außengrenze der EU dauerhaft zu sichern.
In der vergangenen Woche waren zehntausende Menschen von Marokko in das angrenzende Ceuta gelangt. Nach Angaben der spanischen Regierung kehrten fast alle von ihnen wieder zurück.
Diese Nachricht wurde am 04.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
