Sachsen-Anhalt
Migranten in Magdeburg schließen ihre Geschäfte, um gegen Rassismus zu protestieren

In Magdeburg wollen Gewerbetreibende mit Migrationsgeschichte heute für mehrere Stunden ihre Geschäfte schließen und so ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen.

    Nach Angaben des Flüchtlingsrats Sachsen-Anhalt, der die Aktion unterstützt, wollen sich rund 100 Inhaber beteiligen. Zudem ist für den Mittag vor dem Landtag eine Kundgebung geplant.
    Der Sprecher des Flüchtlingsrats, Saaeid, sagte im Deutschlandfunk, viele Menschen mit Migrationshintergrund seien angesichts der bevorstehenden Landtagswahl verunsichert. Gleichzeitig wollten sie Rassismus, Ausgrenzung und eine Politik, die ihre Zugehörigkeit zu Deutschland in Frage stelle, nicht mehr schweigend hinnehmen.
    Die AfD fordert in ihrem Programm zur Landtagswahl am 6. September unter anderem eine - so wörtlich - "migrationspolitische Kehrtwende" und eine "Abschiebe- und Remigrationsoffensive".
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.