Staatschef der Emirate in Berlin
Milliardeninvestitionen in Deutschland vereinbart

Beim ersten Staatsbesuch eines Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland sind Geschäfte in Milliardenhöhe vereinbart worden.

    Scheich Mohammed bin Sajid und Bundespräsident Steinmeier gehen auf dem roten Teppich an einer Reihe Soldaten entlang.
    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajid, wird mit militärischen Ehren durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt. (AP Photo / Michele Tantussi / Michele Tantussi)
    Die Emirate wollen zusätzliche 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren, wie aus einer in Berlin veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der beiden Länder hervorgeht. Damit wird die bisherige Investitionssumme des Golfstaates in die deutsche Wirtschaft von rund 34 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. - Der Staatschef der VAE, al-Nahjan, hält sich noch bis morgen in Deutschland auf. Neben Wirtschaftsfragen ging es bei dem Besuch um Außen- und Sicherheitspolitik.
    Al-Nahjan wurde erst von Bundespräsident Steinmeier und später von Bundeskanzler Merz empfangen. Steinmeier machte bei einem Staatsbankett am Abend deutlich, dass Deutschland für die Emirate ein zuverlässiger Partner in krisenhaften Zeiten sein will.
    Am Rande des Besuchs teilte der Berliner Senat mit, die Fluggesellschaft Emirates erhalte zusätzliche Landerechte in Deutschland. Sie bietet künftig tägliche Langstreckenflüge zwischen dem Berliner Flughafen BER und Dubai an.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.