
Wie die Boston Consulting Group anlässlich der Technikmesse IFA in Berlin mitteilte, geht es um Kupfer, Aluminium, Lithium, Kobalt, Seltene Erden und Ähnliches. Jedes Jahr kommen demnach Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik auf den EU-Markt, die rund 1,6 Millionen Tonnen kritischer und strategischer Rohstoffe enthalten. Weil Altgeräte oft geschreddert, verbrannt oder illegal exportiert würden, gingen wertvolle Materialien verloren. Die Studie rät dazu, Geräte von vornherein als - Zitat - "Materialbanken" zu konzipieren: modular aufgebaut, leicht demontierbar und ohne giftige Stoffe. Zudem verweisen die Verfasser auf Risiken für die europäische Industrie durch geopolitische Abhängigkeiten. Viele der Materialien stammten fast vollständig aus Drittstaaten - allen voran China, das etwa bei schweren seltenen Erden nahezu eine Monopolstellung habe.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
