Pakistan
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in Provinz Belutschistan - Premier Sharif: "Koordinierter Angriff von Separatisten"

In Pakistan ist die Zahl der Getöteten nach Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen gestiegen.

    Eine abgesperrte Straße in Quetta im Südwesten Pakistans, im Hintergrund sind Militärfahrzeuge zu sehen.
    Sicherheitskräfte in der Provinzhauptstadt Quetta. (AFP / ADNAN AHMED)
    Die Armee geht von mindestens 125 Todesopfern aus. In mehreren Städten in der Provinz Belutschistan im Südwesten des Landes war es den Angaben zufolge zu Angriffen von Separatisten gekommen. Dabei seien 18 Zivilisten und 15 Sicherheitskräfte getötet worden. Die Armee wiederum habe mehr als 90 Aufständische erschossen, darunter drei potenzielle Selbstmordattentäter.
    Premierminister Sharif sprach von einem koordinierten Angriff an zwölf verschiedenen Orten. Er beschuldigte das benachbarte Indien, die für die Anschläge verantwortlichen Separatisten unterstützt zu haben. Indien wies die Vorwürfe zurück. Seit Jahrzehnten kämpfen in Belutschistan mehrere ethnische Gruppen für Unabhängigkeit.
    Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.