Rettungskräfte im Einsatz
Mindestens 165 Tote und viele Vermisste nach Sturzflut in Nepal und Tibet

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet geht die Suche nach Vermissten weiter. Auf beiden Seiten der Grenze würden insgesamt noch rund 1.400 Menschen vermisst, meldeten die Behörden. Bei etwa der Hälfte von ihnen soll es sich um Touristen handeln.

    Häuser sind von der Schlammlawine schwer beschädigt, auf der Straße fließt dr Schlamm noch ab.
    In Nepal, nahe der Grenze zu Tibet, hat es durch eine Schlammlawine viele Tote gegeben. (AFP / PRAKASH MATHEMA)
    In Berlin teilte das Auswärtige Amt mit, noch habe man keine Kenntnis, ob auch Deutsche betroffen seien. Die Zahl der Todesopfer stieg erneut. Allein in Nepal wurden nach Polizeiangaben bislang 162 Leichen geborgen. Auf der chinesischen Seite meldeten die Staatsmedien bislang mindestens drei Tote.
    Die Sturzflut hatte mehrere Ortschaften, Straßen und Brücken zerstört. Die Regierungen beider Staaten entsandten weitere Rettungskräfte in das Gebiet.
    Laut der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde weisen Satellitendaten darauf hin, dass eine Gletscherlawine zunächst einen Fluss blockierte, wodurch schließlich eine Sturzflut aus Eis, Geröll und Wasser ausgelöst wurde.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.