UNO
Mindestens 58 Länder und Gebiete mit Landminen verseucht

Mindestens 58 Staaten und Gebiete sind nach Angaben der Vereinten Nationen mit Landminen verseucht.

    Eine Landmine liegt auf einem Tisch.
    Die UNO fordert erneut die Ächtung von Landminen. (dpa / picture alliance / Karl Schöndorfer)
    Laut einem Bericht des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte wurden im Jahr 2024 mindestens 945 Menschen durch Landminen und explosive Munitionsreste getötet, mehr als 4.300 erlitten Verletzungen. Die Staaten mit den höchsten Opferzahlen waren Myanmar, Syrien und Afghanistan, gefolgt von der Ukraine.
    UNO-Menschenrechtskommissar Türk forderte die Staaten auf, sich erneut dazu zu verpflichten, Produktion und Einsatz dieser Waffen zu beenden. Außerdem müsse die Zusammenarbeit bei der Räumung bereits verlegter Minen intensiviert werden. 
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.