Rüstung
Ministerium: Thiel-Beteiligung spricht nicht gegen Drohnen-Auftrag

Das Verteidigungsministerium sieht die Beteiligung des US-Investors Thiel an dem Rüstungsunternehmen Stark nicht als Hindernis für einen geplanten Großauftrag.

    Der US-amerikanische Investor Peter Thiel hält mehrere Dollar-Scheine in der Hand.
    Der US-amerikanische Investor Peter Thiel (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Rebecca Blackwell)
    Thiels Anteil an der Firma liege unter zehn Prozent, zudem besitze er keine Kontroll- oder Sonderrechte, heißt es in einer Vorlage für den Haushaltsausschuss des Bundestags. Auch habe der Investor keinerlei Einblick in die operative Geschäftsführung oder Zugang zu Technologie. Verteidigungsminister Pistorius hatte erklärt, er teile Bedenken hinsichtlich des Einflusses von Thiel, der wegen kritischer Äußerungen zur Demokratie in der Kritik steht. Man müsse aber prüfen, ob er maßgebliche Mitspracherechte habe.
    Das Verteidigungsministerium plant den Kauf sogenannter Kamikaze-Drohnen. Dabei sollen Rahmenverträge unter anderem mit dem Unternehmen Stark geschlossen werden.
    Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.