
Der CDU-Politiker sagte im Landtag, zum einen gehe es um die Art und Weise, wie die Beschäftigten von der Schließung erfahren hätten - und man rede hier von Menschen, die über Jahre und Jahrzehnte zu dem Unternehmen gestanden hätten. Zum anderen sei der Konzern in keiner Weise bemüht, neue Produkte an den Standort zu bringen, betonte Kretschmer. Man hätte aber - unter anderem gemeinsam mit der Regierung - überlegen können, was man anstelle von Impfdosen herstellen könne.
GSK hatte angekündigt, den Standort Dresden mit seinen knapp 650 Mitarbeitern zum Sommer 2027 zu schließen. Die Produktion von Grippeimpfstoffen soll in Kanada gebündelt werden. Zur Begründung verwies der Konzern auf eine rückläufige Nachfrage und auf bestehende Überkapazitäten.
Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
