Volkswagen
Ministerpräsidenten kämpfen für Erhalt ihrer VW-Werke

Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg dringen auf eine Perspektive für die vier unrentablen Werke von VW in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau.

    Luftaufnahme eines Werks von Volkswagen mit dem Firmenlogo auf dem Dach und einem großen vorgelagerten Parkplatz.
    Das Werk von Volkswagen in Zwickau ist derzeit nicht rentabel. (AFP / -)
    Niedersachsens Ministerpräsident Lies, SPD, sagte, die deutschen Standorte müssten im Wettbewerb so aufgestellt werden, dass dort weiterhin eine Automobilproduktion möglich sei. Er bekräftigte, es gebe keine Zustimmung zu Werksschließungen. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer von der CDU erklärte, es bestehe die Chance, mit Effizienz und Leistungsbereitschaft zu zeigen, dass Autoproduktion in Deutschland möglich sei. Der baden-württembergische Ministerpräsident Özdemir forderte eine Zukunft für das Audi-Werk in Neckarsulm über das Jahr 2034 hinaus.
    Gestern Abend hatte der VW-Aufsichtsrat dem Sanierungskonzept des Vorstands zugestimmt. In den kommenden Jahren werden weltweit weitere 50.000 Stellen gestrichen, außerdem wird die Zahl der Modelle reduziert. Für die Standorte in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm soll der Vorstand alternative Verwendungsmöglichkeiten prüfen. Sie sind derzeit nicht wettbewerbsfähig.
    Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.