
Dies sagte Heuer dem Online-Portal "Nius". Das Verlassen des Saals sei aus seiner Sicht eine Vorfestlegung und komme einer Offenlegung der Enthaltung gleich. Er werde sich zudem weder vor noch nach der Abstimmung zu seinem Wahlverhalten erklären.
Heuer stellt sich damit gegen den Willen seiner CDU-Fraktion unter ihrem Vorsitzenden Schulze. Diese hatte vereinbart, bei der Abstimmung über die Kandidatur des AfD-Spitzenkandidaten Siegmund den Saal geschlossen zu verlassen. Damit sollten Spekulationen über mögliche CDU-Stimmen für Siegmund verhindert werden.
Der AfD-Kandidat benötigt im ersten und möglicherweise zweiten Wahlgang in Magdeburg drei Stimmen anderer Parteien, um zum Ministerpräsidenten gewählt zu werden. In einer dritten Runde würde eine einfache Mehrheit ausreichen. Siegmund hat aber angekündigt, nur für einen Wahlgang zur Verfügung zu stehen.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
