
Die SPD-Politikerin sagte der Düsseldorfer Zeitung "Rheinische Post", der Kanzler werde über die Rentenreform nicht allein entscheiden, und das sei gut so. Sie empfehle Merz, mit den Ministerpräsidenten darüber ins Gespräch zu gehen. Schwesig argumentierte, wer mit 16 oder 18 in den Beruf eingestiegen sei und sein Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt habe, sollte auch künftig zwei Jahre früher und ohne Abschläge in Rente gehen können.
Merz hatte heute nach der zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg bekräftigt, die Reformvorschläge der Rentenkommission eins zu eins umzusetzen und damit auch die abschlagsfreie Frühverrentung abzuschaffen. Die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Schulze, Kretschmer und Voigt lehnen das Vorhaben ab, ebenso wie Schwesig und andere SPD-Regierungschefs. Ob die Reform der Zustimmung der Länder im Bundesrat überhaupt bedarf, ist allerdings noch nicht klar.
Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
