Rentenreform
Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) gegen Kopplung des Rentenalters an Lebenserwartung

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig, SPD, hat Teile des Konzepts für eine Rentenreform kritisiert.

    Manuela Schwesig (SPD) sitzt vor einem Mikrofon.
    Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, SPD (picture alliance/dpa/Jens Büttner)
    Sie sagte im ZDF, sie halte es nicht für richtig, das Rentenalter nach Lebenserwartung zu gestalten. Das sei eine durchschnittliche Zahl, die über die individuelle Situation nichts aussage. Schwesig will stattdessen die Beitragsjahre zum entscheidenden Faktor machen. Es müsse möglich sein, dass jemand, der schon mit 20 arbeite und einzahle, eher in Rente gehen könne als jemand, der erst mit 30 ins Berufsleben starte. Schwesig hatte sich zuvor bereits gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Frühverrentung ausgesprochen. - In Mecklenburg-Vorpommern wird im September ein neuer Landtag gewählt.
    Bundeskanzler Merz, CDU, und Bundesarbeitsministerin Bas, SPD, hatten angekündigt, die Vorschläge der Rentenkommission vollständig umzusetzen.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.