
Damit wird das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des jeweils geltenden Durchschnittslohns gesichert. Zudem erhalten Eltern von vor 1992 geborenen Kindern ab 2027 drei statt bislang zweieinhalb Jahre Erziehungszeiten bei der Rente angerechnet. Die Kosten in Milliardenhöhe werden aus dem Bundeshaushalt finanziert. Bas sagte im ZDF, für Menschen, die lange gearbeitet hätten, müsse sicher sein, dass sie von der Rente leben und ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten.
Das Kabinett beschloss auch das Tariftreuegesetz. Bei Aufträgen des Bundes von über 50.000 Euro müssen Unternehmen ihren Beschäftigten künftig während der Auftragsausführung tarifvertragliche Arbeitsbedingungen garantieren. Ziele des Tariftreuegesetzes sind eine stärkere Verbreitung von Tarifverträgen und die Vermeidung von Nachteilen für tarifgebundene Unternehmen gegenüber der Konkurrenz.
Ebenfalls gebilligt wurde ein verstärkter Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. So sollen Branchen genauer überwacht werden, in denen illegale Beschäftigung vermutet wird. Dazu zählen Friseursalons, Barbershops sowie Kosmetik- und Nagelstudios.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
