
Claus sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", offenbar wüssten noch zu wenige Einrichtungen von dieser Verpflichtung. Es gehe um staatliche Verantwortung. Claus plädierte dafür, sämtliche Schülerakten bis zum 100. Geburtstag aufzubewahren. Außerdem verlangte sie von den Bundesländern, verpflichtende schulische Schutzkonzepte gesetzlich zu verankern.
Der Betroffenenverein Eckiger Tisch kritisierte, wenn Kitas oder Schulen Vorfälle nicht meldeten, verlören Betroffene gegebenenfalls auch Ansprüche auf Leistungen wie Heilbehandlung, Rehabilitation und Rentenleistungen. Dafür müsse es eine Kompensation geben. Zudem forderte der Verein, dass Fälle von sexualisierter Gewalt in Kitas, Schulen oder kirchlichen Einrichtungen ab 2011 systematisch nachgemeldet werden müssen.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
