
Laut Augenzeugen kam es in der Hauptstadt Teheran erneut zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Diese setzte dem Vernehmen nach Schlagstöcke ein. Es soll weitere Festnahmen gegeben haben. Wegen der regierungskritischen Proteste hatte die iranische Staatsführung das Internet eingeschränkt. Das zeigen Daten zum Internetverkehr in der Islamischen Republik. Beobachter vermuten, die Führung des Landes wolle mit der Einschränkung des Internets zum einen die Organisation von Demonstrationen erschweren.
Die vor allem von einer Wirtschaftskrise ausgelösten Kundgebungen halten inzwischen seit gut einer Woche an. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen wurden bislang mindestens 17 Menschen getötet. Zudem seien mehr als 500 Personen verhaftet worden.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
