Frankreich
Mordermittlungen nach gewaltsamem Tod eines Rechtsextremen in Lyon

Nach dem gewaltsamen Tod eines Rechtsextremen in Frankreich sind gegen sieben Tatverdächtige Ermittlungen wegen Mordes aufgenommen worden.

    Demonstranten in Lyon halten Fahnen hoch, ganz im Vordergrund ein Rollstuhlfahrer mit einer besonders großen Fahne.
    In Frankreich gehen Aktivisten der Rechten auf die Straße, um an das Opfer zu erinnern. (AFP / GUILLAUME BAPTISTE)
    Laut Staatsanwaltschaft hatten einige eingeräumt, den Studenten geschlagen zu haben, eine Tötungsabsicht aber bestritten. Das Opfer soll in der vergangenen Woche in Lyon als Ordner Teilnehmer einer rechten Gruppe geschützt haben, die den Auftritt einer linksgerichteten Europaabgeordneten stören wollten. Dabei war er von Vermummten attackiert worden und später an seinen Verletzungen gestorben. Bei den Schlägern soll es sich um Mitglieder des linksextremen Spektrums handeln.
    Daraufhin wies Justizminister Darmanin der Linkspartei "La France Insoumise" eine Mitverantwortung zu und argumentierte, deren Reden und Wortbeiträge provozierten "ungezügelte Gewalt". Der Vorsitzende Mélenchon wies das zurück, seine Partei lehne jegliche Gewalt ab.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.