Nach internationaler Kritik
Chatbot "Grok" von Elon Musk schränkt Möglichkeiten für KI-generierte Sexbilder ein

Das Unternehmen "xAI" des US-Milliardärs Musk hat auf die internationale Kritik an der Generierung von Sexbildern auf der Plattform X mithilfe des KI-Assistenten "Grok" reagiert.

    Ein alös Silhouette Daumen auf einem weißen Smartphone-Screen, auf dem in schwarz "Grok" steht. Dahinter ein bunteer Hintergrund.
    Umstritten: Der KI-Chatbot Grok. (IMAGO / SOPA Images)
    Auf X wurde mitgeteilt, man werde die Funktion, Menschen in Bikinis oder Unterwäsche darzustellen, in jenen Ländern blockieren, in denen dies verboten sei. Dies gelte für alle Nutzer, auch die zahlenden. Die EU-Kommission erklärte, man werde die angekündigten Maßnahmen analysieren. Sollten sie nicht ausreichen, werde man nicht zögern, das volle Arsenal des europäischen Digitalgesetzes DSA einzusetzen.
    Kürzlich hatte die britische Medienaufsicht Ermittlungen gegen X eingeleitet. Die Bundesregierung hatte gestern gesetzliche Maßnahmen angekündigt; der US-Bundesstaat Kalifornien eine rechtliche Untersuchung. Indonesien und Malaysia haben Grok bereits gesperrt. International wird unter anderem kritisiert, dass durch Grok auch Bilder Minderjähriger sexualisiert werden.
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.