
Die Frau mit deutscher und marokkanischer Staatsangehörigkeit soll 2015 gemeinsam mit ihrem Ehemann von Deutschland aus nach Syrien gereist sein und sich dort dem IS angeschlossen haben. Nachdem ihr Mann bei Kämpfen getötet worden war, soll sie nacheinander zwei weitere Männer geheiratet haben. Durch ihre Unterstützung habe sie diesen die Arbeit beim IS ermöglicht, so die Bundesanwaltschaft.
2019 sei sie von kurdischen Kräften aufgegriffen und in ein Lager gebracht worden. Im Dezember 2022 kam sie nach Deutschland zurück. Das Oberlandesgericht Düsseldorf entscheidet nun über die Zulassung der Anklage wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und über einen möglichen Prozessbeginn.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
