Im Auftrag Russlands?
Mutmaßlicher Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig

Ein mutmaßlicher Anschlagsversuch mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Sicherheitsbehörden alarmiert.

    Ein Kriminaltechniker geht auf dem Flughafen Leipzig/Halle neben einem Sprengroboter, um die Drohne zu entschärfen.
    Ein Kriminaltechniker geht auf dem Flughafen Leipzig/Halle neben einem Sprengroboter, um die Drohne zu entschärfen. (picture alliance/dpa / Hendrik Schmidt)
    Nach dem Vorfall in der vergangenen Nacht übernahmen die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das sächsische Landeskriminalamt die Ermittlungen. Der Flughafen ist ein Fracht-Drehkreuz auch für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland. ⁠
    Bundesinnenminister Dobrindt unterbrach seinen Urlaub und macht sich am Abend in Leipzig ein ⁠Bild der Lage.
    Der CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter vermutet, dass Russland die Tat beauftragt hat. Er sagte der Augsburger Allgemeinen, Deutschland sollte Artikel-4-Konsultationen in der NATO anstrengen. - Artikel 4 erlaubt es jedem Mitgliedsland, Konsultationen mit den Bündnispartnern zu verlangen, wenn es seine territoriale Unversehrtheit bedroht sieht.
    Diese Nachricht wurde am 05.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.