
AfD-Spitzenkandidat Siegmund sagte, er wolle für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren, sobald sich dafür eine stabile Merheit abzeichne. Diese wolle man in den nächsten Tagen und Wochen organisieren. Der Ko-Bundessprecher der AfD, Chrupalla, rief im Deutschlandfunk die anderen Parteien zur Zusammenarbeit auf. Der amtierende CDU-Ministerpräsident Schulze hatte gestern Abend das Ergebnis seiner Partei im MDR als niederschmetternd bezeichnet. Er gehe aber nicht von Abweichlern in seiner Fraktion zugunsten der AfD aus.
Der BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze zeigte sich offen für eine punktuelle Zusammenarbeit mit der AfD. Ebenfalls im Deutschlandfunk bekräftigte er zugleich die Forderung des BSW nach einem überparteilichen Ministerpräsidenten, der die politische Spaltung überwinden könne.
Die FDP-Landesvorsitzende Hüskens kündigte nach dem Ausscheiden ihrer Partei aus dem Landtag in Magdeburg ihren Rücktritt an.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
