Tat im Juli 2025
Nach Axtangriff in ICE: Angreifer soll dauerhaft in Psychiatrie untergebracht werden

Der Mann, der im vergangenen Juli in einem ICE-Zug in Bayern Fahrgäste mit einer Axt angegriffen hat, soll dauerhaft in einer Psychiatrie untergebracht werden.

    Ein ICE während der Fahrt auf den Gleisen.
    Die Tat geschah im Juli 2025 in einem ICE auf der Strecke zwischen Obertraubling und Passau. (picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto/Ardan Fuessmann)
    Die Staatsanwaltschaft Regensburg stellte den entsprechenden Antrag. In der Erklärung heißt es, der Beschuldigte sei wegen einer psychischen Erkrankung schuldunfähig. Er gelte weiterhin als gefährlich. In einem solchen Fall ist die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie vorgesehen. Der aus Syrien stammende damals 20-Jährige hatte in einem ICE zwischen Obertraubling und Passau Fahrgäste mit einer Axt teils schwer verletzt. Drei der Opfer stammten ebenfalls aus Syrien. Mehrere Passagiere konnten den Angreifer überwältigen.
    Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.