Um fast 60 Prozent ist der Gewinn der US-Bank Goldman Sachs im vergangenen Quartal eingebrochen. Wegen der Schuldenkrisen dies- und jenseits des Atlantiks halten sich die Anleger beim Investmentbanking zurück. Der Aktienwert der Bank konnte am Mittwoch trotzdem zulegen. William Fitzpatrick , Analyst bei Manulife Asset Management im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.
"Das Einkommen der Bank ist schwach, aber sieht im Vergleich zu anderen Banken nicht sehr schlecht aus. Und wenn die Einnahmenseite so lahmt, was mache ich als Analyst: Ich schaue mir die Kostenseite an."
Und hier habe die Bank besser gehaushaltet als die Konkurrenz. Gemeint ist der aggressive Sparkurs von Bankchef Lloyd Blankfein, der massiv Stellen gestrichen und Gehälter gekürzt hat. Bei JP Morgan Chase und der Citigroup sah es in den vergangenen Tagen ähnlich aus: Das lahmende Investmentbanking belastete die Quartalsergebnisse. Der Bankenbranche drohen in diesem Jahr strengere Vorschriften für den Eigenhandel - die konkrete Ausgestaltung ist gut ein halbes Jahr vor der Einführung immer noch unklar - und längerfristige Strategien schwer zu entwickeln. Die Privatkundenbank Wells Fargo hingegen macht ihr Geld vor allem im Hypotheken- und Filialgeschäft. Sie konnte den Gewinn im vierten Quartal um ein Fünftel steigern.
Neben den Banken sind es auch die Technologie- und IT-Werte, die dieser Tage die Berichtssaison bestimmen. Am Mittwoch nach Marktschluss legte das Internet-Auktionshaus eBay seine Zahlen vor. Mehr als verdreifacht hat sich der Gewinn im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr. Das lag hauptsächlich daran, dass eBay den Internet-Telefondienst Skype verkauft hat. Analyst Colin Sebastian von Robert W Baird & Co:
"Aber Europa war ein Dämpfer und auch das Konsumentenverhalten dort - das wird auch für den Rest des Jahres relevant bleiben."
Am Donnerstag nach Börsenschluss werden weitere IT-Giganten melden: Google, Microsoft oder auch IBM. Besonders bei Microsoft sind sich die Analysten uneinig. Colin Gillis von BGC Financials im US-Fernsehen:
"Jeder weiß, dass die PC-Absätze gefallen sind. Sechs Prozent in den USA, zwei Prozent weltweit - auch die Überschwemmungen in Thailand haben Microsoft getroffen."
Aber im Weihnachtsgeschäft habe sich die X-Box gut verkauft, meint der Analyst - vielleicht oft genug, um die Einbußen an anderer Stelle auszugleichen.
"Das Einkommen der Bank ist schwach, aber sieht im Vergleich zu anderen Banken nicht sehr schlecht aus. Und wenn die Einnahmenseite so lahmt, was mache ich als Analyst: Ich schaue mir die Kostenseite an."
Und hier habe die Bank besser gehaushaltet als die Konkurrenz. Gemeint ist der aggressive Sparkurs von Bankchef Lloyd Blankfein, der massiv Stellen gestrichen und Gehälter gekürzt hat. Bei JP Morgan Chase und der Citigroup sah es in den vergangenen Tagen ähnlich aus: Das lahmende Investmentbanking belastete die Quartalsergebnisse. Der Bankenbranche drohen in diesem Jahr strengere Vorschriften für den Eigenhandel - die konkrete Ausgestaltung ist gut ein halbes Jahr vor der Einführung immer noch unklar - und längerfristige Strategien schwer zu entwickeln. Die Privatkundenbank Wells Fargo hingegen macht ihr Geld vor allem im Hypotheken- und Filialgeschäft. Sie konnte den Gewinn im vierten Quartal um ein Fünftel steigern.
Neben den Banken sind es auch die Technologie- und IT-Werte, die dieser Tage die Berichtssaison bestimmen. Am Mittwoch nach Marktschluss legte das Internet-Auktionshaus eBay seine Zahlen vor. Mehr als verdreifacht hat sich der Gewinn im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr. Das lag hauptsächlich daran, dass eBay den Internet-Telefondienst Skype verkauft hat. Analyst Colin Sebastian von Robert W Baird & Co:
"Aber Europa war ein Dämpfer und auch das Konsumentenverhalten dort - das wird auch für den Rest des Jahres relevant bleiben."
Am Donnerstag nach Börsenschluss werden weitere IT-Giganten melden: Google, Microsoft oder auch IBM. Besonders bei Microsoft sind sich die Analysten uneinig. Colin Gillis von BGC Financials im US-Fernsehen:
"Jeder weiß, dass die PC-Absätze gefallen sind. Sechs Prozent in den USA, zwei Prozent weltweit - auch die Überschwemmungen in Thailand haben Microsoft getroffen."
Aber im Weihnachtsgeschäft habe sich die X-Box gut verkauft, meint der Analyst - vielleicht oft genug, um die Einbußen an anderer Stelle auszugleichen.