
Der Ahorn war erst Anfang August an der Stelle des mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlags gepflanzt worden. Nach Angaben der Polizei wurde in der Nacht zu Sonntag entdeckt, dass der Baum aus dem Erdreich gerissen wurde. Außerdem seien Gegenstände beschädigt worden, die dort lagen. Die Täter seien noch unbekannt. Der Berliner Grünen-Fraktionsvorsitzende Graf zeigte sich erschüttert. Er sei voller Wut und Fassungslosigkeit, sagte er. Graf kündigte an, denn Baum wieder einzupflanzen. "So oft, wie es nötig ist."
Bei dem Anschlag vom 25. Juli hatte ein 21-Jähriger am Rande der CSD-Veranstaltung einen Lieferwagen in eine Menschenmenge und anschließend gegen einen Baum gesteuert. Danach attackierte er weitere Opfer mit einer Machete. Eine Frau aus Polen wurde getötet, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Zum Gedenken ersetzte der Bezirk Mitte den Baum, der nach dem Anschlag gefällt werden musste. Außerdem stellte er eine Bank in Regenbogenfarben auf. Die Bank wurde bereits vor einigen Tagen beschädigt. Sie soll repariert werden.
Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
