Regierungsangaben
Nach Fährunglück vor Nordzypern 10 Leichen geborgen - 18 Menschen werden noch vermisst

Fünf Tage nach dem Fährunglück vor Nordzypern sind zehn Leichen geborgen worden.

    Man siret den Soldat in Tarnuniform unscharf im Vordegrund an Bord. Dahinter ein gelbes Rettungsboot an einer Aufhängung. Am linken Bildrand sieht man das Meer.
    Türkischer Marinesoldat an Bord eines Schiffes während der Suchaktion nach Vermissten. (AP / dpa / Nedim Enginsoy)
    Dies gab die nordzyprische Regierung bekannt. 18 Menschen werden demnach noch vermisst. Es wird davon ausgegangen, dass sich noch Leichen im Wrack befinden, das in 550 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund liegt. Seit Mittwoch sind zwei türkische Marineschiffe an der Unglücksstelle im Einsatz, die mit Unterwasserdrohnen ausgestattet sind.
    Die Fähre mit 267 Menschen an Bord auf dem Weg in die Türkei war am Sonntag kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia gekentert und gesunken. Die Ursache ist weiterhin unklar. Der Kapitän gab laut einem Medienbericht an, starke Wellen hätten den Bug des Schiffes beschädigt. Er und acht weitere Personen befinden sich wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in Untersuchungshaft.
    Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.