
Die Partei kam bei der gerichtlich durchgesetzten Neuwahl auf fast 23 Prozent der Stimmen und wurde zweitstärkste Kraft, wie der Regionalverband mitteilte. Gewonnen hat die SPD mit fast 29 Prozent, die CDU wurde mit 19 Prozent Dritte. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 41 Prozent. Wahlberechtigt waren knapp 250.000 Menschen.
Die AfD hatte erfolgreich gegen ihren Ausschluss von der Wahl 2024 geklagt. Der Wahlausschuss hatte die Einreichung zweier Wahlvorschläge damals als Verstoß gegen das Mehrfachbewerbungsverbot gewertet. Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes folgte der Argumentation nicht und erklärte die Wahl für ungültig.
Die Regionalversammlung, die einem Kreistag entspricht, zählt 45 Mitglieder.
Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
