
Darunter sind Dokumente über Privatbürger, Landesbeschäftigte und Unternehmen. Laut RBB handelt es sich um Arbeitszeugnisse, Ausschreibungen und Beurteilungen von Mitarbeitern. Ein Teil der veröffentlichten Daten sei auch sicherheitsrelevant. Sie beträfen Objekte, die im Verteidigungsfall besonders geschützt werden müssten, wie Krankenhäuser, Tanklager, Notstromanlagen und Rüstungsbetriebe.
Die Berliner Senatskanzlei will versuchen, Bürger direkt zu informieren, sollten ihre Daten betroffen sein. Sie empfahl allen, deren Daten veröffentlicht wurden oder für Straftaten wie Betrug oder Identitätsmissbrauch genutzt wurden, Strafanzeige zu erstatten.
Die Hacker hatten nach eigenen Angaben an fünf Tagen im August unbemerkt Zugriff auf die Netze der Berliner Senatsverwaltungen für Bauen und Verkehr. Die kriminelle Gruppe forderte ein Lösegeld von umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Das Ultimatum lief am Nachmittag aus. Der Berliner Senat hatte erklärt, auf derartige Erpressungen grundsätzlich nicht einzugehen.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
