
Mehrere US-Medien berichten von rund 160 erkrankten Soldaten. Das Militär spricht von einem "lokal begrenzten Grippeausbruch". Das US-Verteidigungsministerium hatte im April die verpflichtende Grippeimpfung für Rekruten abgeschafft. Zur Begründung wurden unter anderem religiöse Freiheiten angeführt. Kritiker warnten, dass eine Lockerung der Impfpflicht die Einsatzbereitschaft beeinträchtigen könnte, da sich Krankheiten in eng zusammenlebenden Einheiten schnell ausbreiten können. Ob die Erkrankten geimpft sind, war laut US-Medien zunächst unklar. Zudem werde geprüft, ob der Tod eines Rekruten mit dem Ausbruch zusammenhänge.
Impfungen etwa gegen Masern, Mumps und Polio sind für US-Soldaten weiterhin Pflicht.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
