
Man brauche neue wirtschaftliche Partnerschaften, heißt es Medienberichten zufolge in einem Papier, das Montag verabschiedet werden soll. Konkret benennen sie demnach Verträge mit Indien und transpazifischen Staaten wie Australien, Japan und Mexiko. Zudem müsse es bilaterale Abkommen zu einzelnen Waren und Dienstleistungen geben, um schnelle Handelserfolge zu erzielen. Mit Blick auf das Mercosur-Abkommen treten sie für die vorläufige Anwendung und später dann die Ratifizierung ein.
Das Papier ist eine Reaktion auf die jüngste Kritik. Mehrere deutsche Grünen-Abgeordnete im Europaparlament hatten zur knappen Mehrheit beigetragen, wegen der das EU-Abkommen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay jetzt noch vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden muss; und sich damit deutlich verzögert. Vor allem wegen der aktuellen US-Politik rief dies auch in den eigenen Partei großen Unmut hervor.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
