
Hintergrund sind die Begräbnisfeierlichkeiten für den Kriegsverbrecher Mladic Anfang der Woche in Belgrad. Kos sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", es könne nicht sein, dass in Serbien Personen verherrlicht würden, die so vielen Menschen Leid zugefügt hätten. Man müsse daher prüfen, inwieweit das Land es mit dem europäischen Weg ernst meine. Die EU-Kommissarin betonte, der Beitrittsprozess zur Europäischen Union erfordere eine Aufarbeitung der Vergangenheit und "echte Versöhnung".
Serbien ist seit 2012 Beitrittskandidat, seit 2014 laufen offiziell Verhandlungen mit der EU.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
