Präsidentschaftswahl in Kolumbien
Nach Wahlniederlage: Linker Kandidat Cepeda geht in die Opposition

Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien hat der unterlegene Kandidat Cepeda angekündigt, in die Opposition zu gehen.

    Cepeda räumte seine Niederlage ein und rief seine Anhänger zur Ruhe auf. Nach der Wahl war es zu teilweise gewaltsamen Protesten gekommen. (imago / ZUMA Press / Zoraida Diaz)
    Diese werde sich demokratisch, wachsam und konstruktiv gegen die Politik des rechtsgerichteten Wahlsiegers de la Espriella wenden, erklärte der linksgerichtete Politiker. Cepeda und der scheidende Präsident Petro hatten zunächst eine Nachzählung der Stimmen gefordert. Später räumte Cepeda seine Niederlage ein. Zuvor hatte eine Beobachtermission der Europäischen Union die Auszählung als transparent und effizient bezeichnet. Bei dem Prozess seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Die Mission war bei der Stichwahl mit rund 150 Beobachtern im Einsatz.
    Der Wahlsieger und Politikneuling de la Espriella war im Wahlkampf unter anderem von US-Präsident Trump unterstützt worden.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.