Frankreich
Nach Zugunglück in der Normandie: Ermittler sehen keine Hinweise auf Anschlag

Nach dem Entgleisen eines Regionalzugs in Frankreich mit 44 Verletzten gehen die Ermittler nach derzeitigen Erkenntnissen nicht von einem Anschlag aus.

    Das Foto zeigt Einsatzkräfte nach einem Zugunglück in Cléon im Nordwesten Frankreichs.
    Nach den Zugunglück in Frankreich war ein Schienenteil auf der Strecke gefunden worden. (AFP / GUILLAUME SALIGOT)
    Der Staatsanwalt von Rouen sagte am Abend, es gebe keinerlei Anhaltspunkte, die auf einen Anschlag hindeuteten. Politiker hatten zuvor von einem "kriminellen Akt" oder einem "Attentat" gesprochen. 
    Der Regionalzug mit 186 Passagieren war am Freitagabend in der Normandie zwischen den Städten Rouen und Caen entgleist. Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, erklärte der Staatsanwalt. Die Gründe dafür müssten im Rahmen einer Untersuchung geklärt werden. Es gebe bisher keine Anhaltspunkte für eine böswillige Handlung.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.