Donnerstag, 26. Mai 2022

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Nachdenken über Arbeiten und Leben im postindustriellen Zeitalter

Durch die Herausforderungen der Globalisierung befinden sich die westlichen Demokratien in einem Wandlungsprozess. Doch wie schmerzhaft, widerständig und zugleich notwendig die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Anpassung an die weltweite Entwicklung ist, hat sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland gezeigt.

Moderation: Michael Köhler | 22.04.2007

Eine wissenschaftliche Einrichtung, die die wirtschaftliche Dynamik, den Arbeitsmarkt, Demokratie, Sozialstaat und Transnationalisierung untersucht, ist das Wissenschaftszentrum Berlin. Es ist die größte sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Bundesrepublik. Seit diesem Monat wird sie von der 50-jährigen Soziologin Jutta Allmendinger als Präsidentin geleitet.

Sie hat in Mannheim studiert, in Harvard promoviert und gelehrt. Sie hatte in München eine Professur für Soziologie übernommen und bis vor kurzem vier Jahre lang das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geleitet, eine Forschungsstelle der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

Jutta Allmendinger will sich in ihrer neuen Position vermehrt in aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen einschalten und die "Sichtbarkeit" des Wissenschaftszentrums verbessern. Michael Köhler hat mit ihr über Arbeit, Ungleichheit und Bildungsarmut gesprochen.

Das vollständige Gespräch mit Jutta Allmendinger können Sie für begrenzte Zeit nach der Sendung in unserem Audio-On-Demand-Player hören.