Deutschland
Nationaler Bildungsbericht: Chancenungleichheit im Bildungswesen offenbar trotz aller Bemühungen größer

Trotz aller Bemühungen ist offenbar die Chancenungleichheit im deutschen Bildungswesen größer geworden.

    Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) schaut in die Kamera.
    Bundesministerin Prien stellt heute den Nationalen Bildungsbericht vor. (picture alliance / dpa / Malin Wunderlich)
    Bundesministerin Prien sagte im ARD-Fernsehen, der neue Bildungsbericht zeige deutlicher als vorherige Ausgaben, dass sich die Schere bereits ab der Geburt auftue und sich bis zum sechsten Lebensjahr öffne. Danach schließe sie sich auch nicht mehr. Oft hingen die Bildungschancen von der sozialen Herfkunft ab. Die CDU-Politikerin hob erneut hervor, für Verbesserungen sei die frühe Bildung entscheidend. Man müsse sich noch stärker als bisher darauf konzentrieren, was Kinder in den ersten drei Lebensjahren im Elternhaus und danach in der Kita lernen.
    Prien stellt am Nachmittag den nationalen Bildungsbericht offiziell vor.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.