
Die Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten in Paris mit großer Mehrheit für einen entsprechenden Gesetzesentwurf. Falls der Senat auch zustimmt, könnte das Verbot, das etwa Tiktok, Snapchat und Instagram umfassen soll, bereits im kommenden Schuljahr gelten. Der Gesetzentwurf soll per Eilverfahren verabschiedet werden, so dass er bereits im September in Kraft treten kann. Präsident Macron setzt sich nachdrücklich für die Reform ein.
Ziel des Gesetzes ist es, gesundheitsschädliche Auswirkungen der Online-Netzwerke auf Heranwachsende zu vermeiden. Nach einem Bericht der französischen Gesundheitsbehörde schadet die Nutzung der mentalen Gesundheit von Jugendlichen erheblich.
In Australien war im Dezember das weltweit erste Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche in Kraft getreten. Das Gesetz erlaubt die Nutzung von entsprechenden Plattformen erst ab 16 Jahren.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
