
Das teilte der Oberbefehlshaber des Bündnisses in Europa, Grynkewich, mit. Ziel der Mission mit dem Namen "Arctic Sentry" sei, die Präsenz der Bündnismitglieder in der Region zu koordinieren und gemeinsame Übungen durchzuführen, um die Region zu schützen.
Das Bundesverteidigungsministerium sicherte einen deutschen Beitrag zu. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist der Einsatz von Soldaten sowie Eurofightern und Transportflugzeugen vorgesehen. Auch der britische Verteidigungsminister Healey erklärte, die Streitkräfte seines Landes würden eine wichtige Rolle spielen.
US-Präsident Trump hatte im Streit um Grönland eine höhere Militärpräsenz in der Arktis verlangt und vor russischem und chinesischem Einfluss gewarnt. Die Regierung in Moskau drohte mit Gegenmaßnahmen, sollten westliche Staaten ihre Präsenz in der Region verstärken. Darauf würde man auch militärtechnisch reagieren, sagte der russische Außenminister Lawrow.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
