Wirtschaft
Nestlé prüft Maßnahmen gegen russische Zwangsverwaltung

Der Lebensmittelkonzern Nestlé prüft rechtliche Schritte gegen die von Russlands Präsident Putin angeordnete Zwangsverwaltung der russischen Tochtergesellschaft.

    Das Logo des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé an der Fassade des Hauptsitzes in Vevey in der Schweiz
    Das Logo des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé an der Fassade des Hauptsitzes in Vevey in der Schweiz (AFP / FABRICE COFFRINI)
    Man werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine Rechte zu schützen und den Fortbetrieb im Interesse der Mitarbeiter zu sichern, hieß es aus der Konzernzentrale in der Schweiz. Putin hatte gestern die russischen Vermögenswerte von Nestlé unter temporäre staatliche Verwaltung gestellt. In der Vergangenheit waren ähnliche Fälle meist die Vorstufe zu einer Enteignung durch den russischen Staat. Betroffen davon waren unter anderem die Tochtergesellschaften des dänischen Bierkonzerns Carlsberg und des französischen Lebensmittelherstellers Danone. Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022 haben sich zahlreiche westliche Konzerne aus Russland zurückgezogen.
    Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.