Iran-Gespräche
Netanjahu will am Mittwoch mit Trump zusammenkommen - Forderung nach harter Linie

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu will voraussichtlich am Mittwoch in Washington mit Präsident Trump über die derzeitigen Gespräche zwischen den USA und dem Iran beraten.

    Netanjahu und Trump reichen sich die Hand. Im Hintergrund die Flaggen Israels und der USA. Reporter fotografieren die Szene.
    Benjamin Netanjahu und Donald Trump bei einem früheren Treffen. (IMAGO | ZUMA Press Wire)
    Das teilte Netanjahu auf der Plattform X mit. Er forderte, dass es bei den Verhandlungen auch um eine Begrenzung der ballistischen Raketen des Iran gehen müsse. Außerdem sollte über ein Ende der iranischen Unterstützung von Verbündeten in der Region wie etwa der militant-islamistischen Hisbollah gesprochen werden. Die Regierung in Teheran will bislang lediglich über ihr Atomprogramm verhandeln. Israel sieht darin und in den iranischen Raketen seine größte Bedrohung.
    Vertreter der USA und des Iran hatten am Freitag in der omanischen Hauptstadt Doha Gespräche begonnen. Ein Termin für eine mögliche Fortsetzung steht bislang nicht fest. Trump hat dem Iran mehrfach mit einem militärischen Konflikt gedroht - unter anderem wegen der brutalen Niederschlagung der Proteste durch das Regime.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.