
Amprion-Chef Müller sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Drohnenabwehr falle aus seiner Sicht unter das Gewaltmonopol des Staates. Er könne sich nicht vorstellen, dass seine Kolleginnen und Kollegen bewaffnet um die Anlagen wie Umspannwerke herumliefen. Bedenken gebe es etwa bei der Arbeitssicherheit. Auch würden die Anlagen sehr empfindlich reagieren, wenn plötzlich Teile abgeschossener Drohnen vom Himmel auf sie fielen. Müller forderte allerdings, das Umfeld der Anlagen per Video überwachen zu dürfen.
Zuletzt hatte es immer wieder Sabotage-Versuche auf Infrastrukturanlagen gegeben, darunter auch auf Umspannwerke von Amprion. Bundesinnenminister Dobrindt will deshalb den Betreibern von kritischer Infrastruktur die Abwehr von Drohnen erlauben.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
